Pudelwohl und Gesund

Schmerztherapie in Kempten
Wenn Schmerzen bleiben oder immer wiederkommen, lohnt es sich oft, genauer hinzuschauen.
Viele Menschen mit länger bestehenden Beschwerden haben bereits einiges ausprobiert.
Physiotherapie. Massagen. Übungen. Medikamente. Vielleicht auch verschiedene Diagnosen und Untersuchungen.
Und trotzdem bleiben die Schmerzen oder kommen immer wieder zurück.
Dann ist häufig nicht die Frage:
„Was ist kaputt?“
Sondern:
„Welche Faktoren beeinflussen meine Beschwerden und was kann ich konkret verändern?“
Genau dort setzt meine Schmerztherapie an.
Schmerz ist mehr als ein Befund
Schmerz ist real.
Aber Schmerz lässt sich nicht immer allein durch ein Röntgenbild, MRT oder eine einzelne Struktur erklären.
Neben körperlichen Faktoren können zum Beispiel auch eine Rolle spielen:
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Belastbarkeit
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Schlaf
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Stress
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Erfahrungen
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Sorgen
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Bewegung
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Angst vor Belastung
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Erholung
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allgemeine Gesundheit
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Erwartungen
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soziale und berufliche Belastungen
Das bedeutet nicht, dass Beschwerden „psychisch“ oder „eingebildet“ sind.
Es bedeutet, dass Schmerz von vielen Informationen beeinflusst werden kann.
Warum bisherige Behandlungen manchmal nicht ausreichen
Wenn immer nur die schmerzende Stelle behandelt wird, bleibt möglicherweise ein Teil des Problems unberücksichtigt.
Eine Massage kann angenehm sein.
Manuelle Therapie kann kurzfristig Beschwerden verändern.
Auch Übungen können sinnvoll sein.
Aber wenn Belastbarkeit, Stress, Schlaf, Unsicherheit oder Bewegungsvermeidung eine Rolle spielen, reicht eine einzelne Maßnahme oft nicht aus.
Deshalb versuche ich mit Ihnen gemeinsam herauszufinden:
Welche Faktoren sind für Ihre persönliche Situation wirklich relevant?
Was passiert in der Schmerztherapie?
Verstehen
Sie sollen nachvollziehen können, was bei Schmerzen im Körper passiert und warum Schmerzen nicht automatisch bedeuten, dass Gewebe geschädigt wird.
Einordnen
Gemeinsam betrachten wir, welche Faktoren Ihre Beschwerden verstärken, lindern oder aufrechterhalten können.
Sicherheit zurückgewinnen
Viele Menschen beginnen mit der Zeit, Bewegung zu vermeiden.
Das ist verständlich, kann aber langfristig dazu führen, dass Belastbarkeit weiter abnimmt.
Deshalb arbeiten wir Schritt für Schritt daran, Bewegung wieder sicherer zu machen.
Belastbarkeit aufbauen
Das Ziel ist nicht, jede Bewegung schmerzfrei zu machen, bevor Belastung wieder möglich ist.
Vielmehr geht es darum, sinnvoll zu dosieren und den Körper wieder an Belastung zu gewöhnen.
Sie sind mehr als Ihre Diagnose
Arthrose. Bandscheibenvorfall. Verschleiß. Degeneration.
Solche Begriffe können verunsichern.
Sie sagen aber nicht automatisch voraus, wie viel Schmerz Sie haben müssen oder was Ihr Körper noch leisten kann.
Deshalb schauen wir nicht nur auf Diagnosen, sondern auf:
Funktion, Belastbarkeit, Ziele und Möglichkeiten.
Die BEST-Methode
Bei wiederkehrenden und länger bestehenden Beschwerden nutze ich unter anderem meine BEST-Methode.
Sie betrachtet vier Bereiche:
Nicht jeder dieser Bereiche ist für jeden Menschen gleich wichtig.
Die Methode dient dazu, strukturiert herauszufinden, wo bei Ihnen relevante Ansatzpunkte liegen könnten.
S - Stressmanagement
T - Time-outs und Regeneration
B - Bewegung
E - Ernährung
Für wen kann Schmerztherapie sinnvoll sein?
Zum Beispiel bei:
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wiederkehrenden Rückenbeschwerden
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Nackenbeschwerden
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länger bestehenden Gelenkschmerzen
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Schmerzen nach Verletzungen
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Unsicherheit nach längeren Schmerzphasen
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Angst vor Bewegung
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chronischen oder wiederkehrenden Beschwerden
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dem Gefühl, schon vieles ausprobiert zu haben
Ziel ist nicht Perfektion
Schmerztherapie bedeutet für mich nicht, dass Sie einen perfekten Alltag, perfekten Schlaf oder perfekte Ernährung brauchen.
Es geht darum, herauszufinden, welche Veränderungen realistisch und sinnvoll sind.
Oft machen nicht zehn große Veränderungen den Unterschied.
Sondern einige wenige, die zu Ihrem Leben passen.